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Solar & Speicher

Was bringt ein Balkonkraftwerk bei Ihnen?

Ein Steckersolargerät spart nur das Geld, das es tatsächlich in Ihrem Haushalt verbraucht. Dieser Rechner simuliert deshalb nicht nur die Erzeugung, sondern auch, wie viel davon bei Ihrem Verbrauchsverhalten wirklich ankommt.

Wie wir rechnen

Rechenmodell

  1. 01

    Ihre Postleitzahl wird auf eine Einstrahlungsregion mit gemessener Jahressumme der Globalstrahlung abgebildet.

  2. 02

    Aus Ausrichtung und Neigung folgt über eine Einstrahlungsmatrix der Ertragsfaktor in der Modulebene.

  3. 03

    Systemverluste (Temperatur, Leitung, Verschmutzung, Wechselrichter) werden über einen Performance-Faktor bilanziert; die 800-W-Begrenzung wird als Abregelungsverlust separat berechnet.

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    Erzeugung und Ihr Lastprofil werden stündlich überlagert — nur die Schnittmenge zählt als Eigenverbrauch.

Gut zu wissen

  • Seit dem Solarpaket I sind 800 W Wechselrichterleistung und bis zu 2.000 Wp Modulleistung zulässig.
  • Die Anmeldung erfolgt vereinfacht im Marktstammdatenregister; eine separate Anmeldung beim Netzbetreiber ist nicht mehr nötig.
  • Überschuss wird bei Steckersolargeräten üblicherweise nicht vergütet — er fließt unentgeltlich ins Netz.

Recht & Förderung

Was in Österreich gilt

Die Rechtslage bestimmt, mit welchen Grenzwerten und Vergütungen dieser Rechner arbeitet.

800 Watt, aber Meldung beim Netzbetreiber bleibt Pflicht

Steckerfertige Photovoltaikanlagen bis 800 W Wechselrichterleistung sind bewilligungsfrei, müssen dem Netzbetreiber aber vor Inbetriebnahme gemeldet werden.

Wechselrichter
max. 800 W AC
Bewilligung
nicht erforderlich
Meldung Netzbetreiber
erforderlich
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Das ist der wichtigste Unterschied zu Deutschland: Dort ist die Netzbetreiber-Anmeldung ersatzlos entfallen, in Österreich besteht sie fort. Die Meldung läuft über das Onlineportal des jeweiligen Netzbetreibers und ist kostenlos.

Die Anlage muss den Anforderungen der TOR Erzeuger Typ A entsprechen; handelsübliche Geräte mit ÖVE/CE-Konformität erfüllen das. Für den Anschluss ist eine ordnungsgemäß installierte Steckdose nötig.

Keine garantierte Einspeisevergütung — der Preis ist Verhandlungssache

Österreich kennt kein Pendant zur deutschen EEG-Vergütung. Was Sie für Überschussstrom bekommen, legt Ihr Stromlieferant fest.

Typische Spanne
3–11 ct/kWh
Garantie
keine gesetzliche

Das ist der größte wirtschaftliche Unterschied zu Deutschland. Der Rechner arbeitet mit einem Mittelwert — holen Sie ein konkretes Angebot ein, bevor Sie damit kalkulieren.

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Die Vergütung folgt in der Regel dem Börsenpreis, teils mit Abschlag, teils als Fixpreis über ein oder zwei Jahre. Sie kann sich nach Vertragsende deutlich ändern — nach oben wie nach unten.

Für die Wirtschaftlichkeit heißt das: Eigenverbrauch zählt in Österreich noch mehr als in Deutschland. Eine Anlage knapp auf den Eigenbedarf zu dimensionieren ist hier eher vertretbar als dort.

Über die Marktprämie der OeMAG gibt es für größere Anlagen einen geförderten Weg, der aber an Ausschreibungen gebunden ist und für Haushaltsanlagen selten relevant ist.

Diese Zusammenstellung ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung. Regelungen in diesem Bereich ändern sich mehrmals jährlich — prüfen Sie vor einer Investition die verlinkte Primärquelle oder fragen Sie einen Fachbetrieb.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Lohnt sich ein zweites Modul, wenn der Wechselrichter bei 800 W begrenzt ist?

Meistens ja. Die Nennleistung wird nur an wenigen Stunden im Jahr erreicht. Ein Überbau auf etwa 1.000 bis 1.200 Wp kostet nur wenige Prozent Abregelungsverlust, hebt aber den Ertrag an trüben Tagen und in den Morgen- und Abendstunden deutlich.

Süd oder Ost/West — was ist besser?

Für den reinen Jahresertrag gewinnt Süd. Für die Ersparnis gewinnt oft Ost oder West, weil die Erzeugung dann breiter über den Tag verteilt ist und besser zum Verbrauch am Morgen und Abend passt. Der Rechner zeigt beide Größen getrennt.

Warum ist mein Ertrag am senkrechten Balkongeländer niedriger?

Bei 90° Neigung trifft die Sommersonne sehr flach auf das Modul. Über das Jahr kostet das gegenüber der optimalen Aufständerung rund 25 bis 30 Prozent. Im Winter ist die senkrechte Montage dagegen sogar im Vorteil.

Alle Ergebnisse sind Modellrechnungen auf Basis Ihrer Eingaben und statistischer Referenzdaten. Sie ersetzen keine individuelle Fachplanung.